JAZZ ZEIT FEBRUAR 2003
Also, die Muse hat den vibraphonisten Flip philipp wirklich geküsst.
"Muse" ist zur zeit sicher das modernste Album eines Künstlers der vibraphonierenden Zunft.
Diese österreichische Produktion kann sich durchaus mit jenen eines Stefon Harris oder Steve Nelson messen.
Durch die einzigartige Besetzung erzeugt man jazz, der in seiner lyrischen phase durchaus an die eleganz eines modern jazz quartetts erinnert. Gleichzeitig befinden sich auf "muse" auch improvisierte stücke, die jene rockige zeit eines Gary Burton wieder aufleben lässt, ohne dass Philipp sein Instrument dabei elektronisch aufbessern müsste. Da wird munter drauf los geswingt,funky gejammt von ellingtons "A train" bis zu rhythmisch melodisch faszinierenden eigenkompositionen. Was Flip Philipp aus Bronislau kapers "invitation" macht, gehört aufgrund des guten humors schon heute zu meinen lieblingstiteln des jahres 2003!!
(bak)
go back